Befunduntersuchung und Materialbestimmung für die Schadensanalyse von der ZRW Berlin

Schadensanalyse


Schäden an historischen Objekten zu vermeiden und zu beheben, gehört zur täglichen Arbeit von Restauratoren. Die Schadensanalyse bildet die Grundlage, um einerseits Schadensursachen zu erkennen und andererseits Maßnahmen für die Präventive Konservierung abzuleiten.

Bei der Schadensanalyse haben sich diese Faktoren herauskristallisiert, die ursächlich für die meisten Schäden an historischen Objekten sind:

  • schlechte klimatische Bedingungen
  • unsachgemäßer Umgang
  • falsche Materialkombinationen
  • Übernutzung
  • mangelnde Pflege
  • Schädlingsbefall
  • mikrobieller Befall

Typische Schäden an antiken Gegenständen finden sich zum Beispiel bei Vergoldungen, die durch Abnutzung der Metallschicht Lücken aufweisen. Weithin sichtbar sind Schäden außerdem oft an Denkmalen, die der Witterung ungeschützt ausgesetzt sind. Hier gilt es, neben den rekonstruktiven und restauratorischen Leistungen einen individuell angepassten Maßnahmenkatalog zu erstellen, der ebenso vorbeugende Maßnahmen beinhaltet.

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Die Schritte einer restauratorischen Schadensanalyse

Zu Beginn einer Schadensanalyse steht an erster Stelle die Frage nach den konkreten Ursachen. Weisen antike Möbel, Bilderrahmen, Skulpturen, Totenschilde oder Gemälde auf den ersten Blick unerklärliche Schäden auf, sind Experten für Restaurierung und Konservierung gefragt, um im Rahmen einer Schadensanalyse herauszufinden, was dahintersteckt.

Bei Vandalismus, Einbruch, Havarie oder anderen Katastrophen ist eine genaue Ursachenforschung in der Regel nicht vonnöten. Gleichwohl ist in solchen Fällen oftmals ein wissenschaftlich fundiertes Gutachten erforderlich, damit Sie als Geschädigter Ihre Ansprüche gegenüber der Versicherung oder gar den Tätern geltend machen können.

Ist die Ursache geklärt, gilt es, den Schadensumfang und den Zustand der Substanz im Rahmen einer Schadenskartierung zu dokumentieren. Dafür sind gegebenenfalls weitergehende Untersuchungen erforderlich, zum Beispiel mikroskopische oder technologische Analysen wie UV-Untersuchungen.

Als Diplom-Restauratoren der Zentralen Restaurierungswerkstatt Berlin sind wir dafür bestens gerüstet: Unsere exzellent ausgestattete Werkstatt bietet die besten Arbeitsbedingungen für eine umfassende Befunduntersuchung.

Unser Leistungsspektrum umfasst:

  • Allgemeine Untersuchung
  • Technologische Untersuchung
  • Spektroskopische Untersuchung
  • Mikroskopische Untersuchung

Im Rahmen einer solch umfassenden Befunduntersuchung werden wir den Zustand von historischem Kulturgut aus Holz erfassen und ein adäquates Konzept zur Restaurierung beziehungsweise nachhaltigen Konservierung entwerfen.

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Restauratorische Befunduntersuchung:

Materialbestimmung und Schadensanalyse

Um der Ursache von Schäden auf den Grund zu gehen, erfolgt als weiterer Teil der restauratorischen Befunduntersuchung eine Materialbestimmung. Mithilfe von Instrumenteller Analytik können wir die Materialien bestimmen oder Schäden ein- und zuordnen, die aufgrund des Alters hervorgerufen wurden.

Durch eine Holzartenbestimmung können wir als Diplom-Restauratoren beispielsweise feststellen, wie alt ein Holzobjekt ist. Sind Möbel aus Holz wie Rahmen, Tische oder Schränke von Schädlingen befallen, etwa Holzwürmern oder Mikroorganismen, lassen sich fachgerechte Gegenmaßnahmen ergreifen.

Ausgehend von der Materialbestimmung und den dokumentierten Schäden entwickeln wir für das Objekt eine Strategie samt Maßnahmenkatalog für die Restaurierung und Konservierung.

Unsere Zentrale Restaurierungswerkstatt Berlin ist hervorragend für professionelle Untersuchungen an historischen Möbeln, Holzobjekten und verbauten Hölzern ausgestattet.

Greifen Sie auf das Fachwissen und Kunsthandwerk unserer diplomierten Holz- und Möbelrestauratoren zurück, um Schäden auf den Grund zu gehen und in Zukunft effektiv zu vermeiden!

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